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Arthrose

Arthrose kann alle Gelenke betreffen, am häufigsten sind das Knie- und Hüftgelenk in Mitleidenschaft gezogen. Experten gehen davon aus, dass sich ab dem 50. Lebensjahr bei 50 Prozent der Menschen Gelenkverschleiß im Röntgenbild zeigt. Ab dem 70. Lebensjahr sind nahezu 100 Prozent der Menschen von Arthrose betroffen. Neben altersbedingter Abnutzung können Fehlstellungen der Gelenke, starke körperliche Beanspruchung, Übergewicht, Verletzungen sowie die genetische Veranlagung Arthrose auslösen und verstärken.
 

Arthrose betrifft jeden


Gelenke verbinden unsere Knochen, ermöglichen eine unglaubliche Beweglichkeit und tragen die mehrfache Last des Körpergewichts. Bei Arthrose – dem Verschleiß der Gelenke – büßen sie diese Funktionen zunehmend ein. Die mechanische Ursache: Der Gelenkknorpel wird dünner und kann Stöße nicht mehr so gut abfedern. Schmerzen und abnehmende Beweglichkeit treten auf. Die biologische Ursache: Botenstoffe des Immunsystems, wie Interleukin-1, sind für den Abbau des Knorpels verantwortlich. Grundsätzlich gilt: Je früher Arthrose behandelt wird, desto besser sind die Behandlungsergebnisse.

 

 

 

 Interleukin-1 (rote Kugel) schädigt die Knorpelzellen.
 

 

Arthrose kann durch die molekulare Orthopädie - Orthokin®-Therapie wirkungsvoll gelindert und der Abbau des Knorpels verzögert werden. Bei dieser Behandlung werden aus Ihrem Blut entzündungs- und schmerzhemmende Proteine gewonnen und in das erkrankte Gelenk gespritzt. Hierbei handelt es sich unter anderem um das Protein Interleukin-1-Rezeptorantagonist, das entzündungs- und schmerzlindernd sowie knorpelschützend wirkt.


Bei der Injektion handelt es sich um eine orthopädische Routinebehandlung, die in der Regel gut vertragen wird. Der Gelenkschmerz lässt in vielen Fällen vier bis zwölf Wochen nach der Behandlung deutlich nach und die Gelenkfunktion verbessert sich. Der fortschreitende Prozess der Knorpelzerstörung wird aufgehalten.


Die Wirksamkeit und Sicherheit der Orthokin®-Gelenktherapie ist durch placebokontrollierte klinische Studien belegt. Zusätzlich können Sie mit durch Physiotherapie, Akupunktur und eventuell einer Verbesserung der Lebensgewohnheiten dafür sorgen, dass Ihre Gelenke wieder besser „funktionieren“ und Sie bei Ihren täglichen Aktivitäten nicht im Stich lasse