
Beim Laserstripping wird ein dünner Laser-Lichtleiter über einen winzigen Einschnitt in die defekte Vene eingeführt, und mit kurz gepulster Laserenergie das betroffene Venengewebe verödet. Dieses Verfahren überzeugt nicht nur in kosmetischer Hinsicht, sondern zeichnet sich auch durch schnelle Rehabilitation und ein dauerhaftes Ergebnis aus.
Speziell Krampfadern können, sofern sie unbehandelt bleiben, eine Reihe von Beschwerden wie schmerzhafte Venen- oder Gewebsentzündungen, Beingeschwüre oder gar lebensgefährliche Thrombosen oder Embolien verursachen. „Um derartige gesundheitliche Risiken auszuschließen“, erklärt Dr.med. Natalia Brenner, Spezialistin für Venenkrankheiten, „ist es unerlässlich, das Problem rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.“ Das dabei von ihr praktizierte Verfahren nennt sich Laserstripping und gilt weltweit derzeit als modernste Methode zur Varizenbehandlung. Diese minimal invasive Laserbehandlung bringt für den Patienten wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Techniken. Dabei nämlich wird die defekte Vene mit Hilfe einer dünnen Lasernadel verödet statt wie üblicherweise entfernt, und damit die Belastung für den Körper äußerst gering gehalten. Die dabei verwendete EVA- Methode erlaubt zudem höchste Präzision.
Zur Einführung des Lasers reicht ein winziger Einschnitt, der so gesetzt werden kann, dass er später nicht mehr sichtbar ist. Der gesamte Eingriff verläuft für den Patienten praktisch schmerzfrei und kann sowohl ambulant als auch verbunden mit einem kurzen stationären Aufenthalt durchgeführt werden. Die anschließende Rehabilitationszeit ist mit dieser Methode ebenfalls wesentlich kürzer. Es genügt, die Kompressionsstrümpfe lediglich wenige Tage zu tragen und für ausreichend Bewegung zu sorgen. Das Ergebnis schließlich ist nicht nur in kosmetischer Hinsicht bestechend, sondern garantiert auch in hohem Maße einen dauerhaften Erfolg.
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