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Körperstraffung

Bauchstraffung

Der Alterungsprozess führt zu Veränderungen an der Bauchdecke, die sich vor allem in Form eines „Hängebauchs” und der Ausbildung von Rissen in der Bauchhaut manifestieren. Diese Veränderungen betreffen sowohl Ober- als auch Unterbauch und werden ausgelöst durch starke Gewichtsschwankungen oder Schwangerschaften. In den betreffenden Arealen ist die Elastizitätsgrenze der Haut überschritten, sodass die Rückzugsfähigkeit des Hautweichteilmantels eingeschränkt oder aufgehoben ist. In diesen Fällen führt eine Diät oder sportliches Training der Bauchwand nicht mehr zu einer ästhetischen Restitution.
Die plastische Chirurgie kann hier Abhilfe schaffen.

Bei einer Schönheitsoperation zur Bauchdeckenstraffung wird der überschüssige Hautweichteilmantel zwischen Nabel und Schambein entfernt, die übrige Haut bis zum Rippenbogen abgelöst und nach unten gestrafft. Zur Schaffung einer wohlgeformten Taille werden innere Raffnähte im Bereich der Muskelfaszie angelegt. Der Narbenverlauf an der Schamhaargrenze kann variabel geplant werden, sodass er unter entsprechenden Bekleidungsstücken (z.B. Bikini) verborgen werden kann. Der Nabel wird abschließend neu positioniert und in die Bauchwand eingenäht. Oftmals wird im Rahmen der Bauchstraffung am Übergang zur Flanke auf beiden Seiten eine Fettabsaugung, in der „neuen” Unterbauchhaut eine Fettausdünnung durchgeführt.

Ist nur die Haut des Unterbauches betroffen oder ist nicht genügend Hautüberschuss im Oberbauch vorhanden, um eine Standard-Abdominoplastik (Bauchstraffung) vorzunehmen, so empfiehlt sich eine untere Bauchdeckenstraffung. Bei Spezialindikationen (z.B. nach Voroperationen) existieren weitere Techniken zur Straffung der Bauchhaut.
Die Eingriffe erfordern jeweils die Durchführung einer Vollnarkose sowie einen stationären Aufenthalt bei uns in der Elisées- Klinik Bonn von 3-4 Tagen. Die untere Bauchdeckenstraffung kann ausnahmsweise auch in Lokalanästhesie mit Analgosedierung (Dämmerschlaf) durchgeführt werden. Hier beträgt der stationäre Aufenthalt 1-2 Tage. Ein Kompressionsverband (Bauchbinde, Mieder) ist für 4 Wochen zu tragen.

Sonstige Operationen zur Hautstraffung

Ästhetische Körperkonturdeformitäten betreffen oft mehrere Regionen gleichzeitig, insbesondere wenn es infolge starker Gewichtsschwankungen zu einer erheblichen Dehnung der Haut gekommen ist.

Überschüssiges Gewebe am Oberschenkel, am Gesäß oder an den Oberarmen führt dann zu gestörten Körperproportionen, was sich nicht selten in einem erheblich verminderten Selbstwertgefühl bei den Patienten äußert.

Betroffen sind sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen. Eine Verbesserung der Gewebesituation lässt sich in diesen Fällen weder durch Ernährungsumstellung noch sportliche Aktivitäten herbeiführen. Ziel der Eingriffe ist es, durch Entfernung der überschüssigen Fettschürzen und Hautfalten eine normale ästhetische Körperproportion wiederherzustellen.

Tel.: 0228-4467823