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Neurochirurgie / Unfallchirurgie

Welche Krankheitsbilder können behandelt werden?

DIE WIRBELSÄULE

 

HALSWIRBELSÄULE:

- Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule

- Einengung der Nervenaustrittskanäle (Foramenstenose)

- Stenose in der Halswirbelsäule und Bandscheibendegeneration

 

BRUSTWIRBELSÄULE
:

- Bandscheibenvorfall der Brustwirbelsäule und Einengung des Nervenaustrittsloches (Foramenstenose)

 

LENDENWIRBELSÄULE:

- Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule

- Knöcherne Einengung des Spinalkanals (Wirbelkanalstenose)

 

 

ENGPASSSYNDROME PERIPHERER NERVEN:

 

Zur Diagnostik dieser Erkrankungen ist neben einer klinischen Untersuchung eine Nervenstrommessung und meist auch eine Messung der Leitungsgeschwindigkeit der Nerven notwendig.

 

- Carpaltunnelsyndrom

- Sulcus-ulnaris-Syndrom

- Loge-de-Guyon-Syndrom

- Tarsaltunnelsyndrom

 

 Welche Therapiemöglichkeiten stehen uns zur Verfügung?

 

Bandscheibenvorfall der Brustwirbelsäule und Einengung des Nervenaustrittsloches (Foramenstenose)

Bedingt durch geringere Beweglichkeit der Wirbelsäule in diesem Abschnitt, stellen Bandscheibenvorfälle der Brustwirbelsäule nur einen verschwindend geringen Teil der Vorfälle in der Wirbelsäule dar (1-2%). Seitlich und im Nervenkanal gelegene Befunde können vom Rücken aus wie unten beschrieben operiert werden. Liegt der Vorfall in der Mitte, sind meist größere Eingriffe mit Teilentfernung der Rippe oder Eingriffe durch den Brustkorb erforderlich.

 

TMF / TML (Thorakale Mikroforaminotomie/Mikrolaminektomie) bei knöchernen Einengungen mit Rückenmarksbedrängung

Die TMF/TML stellt eine moderne mikrochirurgische Möglichkeit dar, seitlich oder zum Rücken zu gelegene Einengungen des Rückenmarks zu behandeln. Sie wird mikrochirurgisch in Vollnarkose mit einem kleinen Schnitt über der Wirbelsäule vom Rücken her durchgeführt. Der Patient bleibt 2 bis 3 Tage in der Klinik.

 

Mikrochirurgische lumbale Bandscheibenoperation

Bandscheibenoperationen gehören laut statistischem Bundesamt zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen in Deutschland überhaupt. Die Technik ist mikrochirurgisch mit kleinem Schnitt am Rücken und schonender Entfernung des Vorfalles,weiteren degenerierten Materials der Bandscheibe im Zwischenwirbelraum und Erweiterung knöcherner Einengungen. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und der Klinikaufenthalt beträgt ca. 3 bis 5 Tage, ggf. schließt sich eine Rehabilitationsbehandlung an.

 

Mikrochirurgische multilevel lumbale Dekompression (MMLD)

Die MMLD (mikrochirurgische multilevel lumbale Dekompression) wird in Vollnarkose durchgeführt. Nach einem Längsschnitt über den betroffenen Wirbeln wird von jeder Seite her mikrochirurgisch das den Rückenmarkskanal und die Nerven einengende Gewebe (meist Knochen und verdickte Bänder) sorgfältig entfernt und dadurch Raum geschaffen. Durch möglichst geringe Schwächung der Gelenke wird eine Instabilität in den meisten Fällen vermieden. Die Operation dauert je nach Anzahl der zu behandelnden Segmente zwischen 1 und 5 Stunden. Dank ausgezeichneter und schonender Narkoseverfahren können selbst betagte Patienten operiert werden. Zudem ist in der Isarklinik auch die postoperative Intensivüberwachung jederzeit möglich. Bereits am 1. postoperativen Tag kann der Patient wieder mobilisiert werden und bleibt ca. 5 – 7 Tage in der Klinik. Die weitere Behandlung ist entweder ambulant oder auch im Rahmen einer Rehabilitationsbehandlung möglich.

 

 

Engpasssyndrome peripherer Nerven

 

Carpaltunnelsyndrom

Das Carpaltunnelsyndrom bezeichnet die Einklemmung eines Nerven (N. medianus) in der Hohlhand am Ãœbergang zum Unterarm. Die betroffenen Patienten verspüren oft nachts ein brennendes Taubheitsgefühl   im Bereich des Daumenballens und des Zeigefingers. Anfangs kann man mit nächtlichen Schienen und Medikamenten versuchen, die Beschwerden zu lindern. Sind Dauerschmerzen vorhanden oder sogar Schwächen der Muskeln, ist eine Operation meist nicht zu umgehen. Der mikrochirurgische Eingriff zur Dekompression wird meist tagestationär durchgeführt. Eine Schiene ist nicht notwendig.

 

Sulcus-ulnaris-Syndrom

Hierbei wird im Bereich des inneren Ellbogens am “Musikantenknochen” der Ulnarisnerv entweder durch bindegewebsartige, verdickte Strukturen oder durch Knochenwucherungen nach Verletzungen oder durch einen Muskel-Sehnenbauch am Eintritt in den Unterarm gedrückt. Folgen sind lokale Beschwerden, Ausstrahlung in den Unterarm, Taubheit in den kleinen Fingern und in schweren Fällen Schwäche der Handmuskeln. Die Operation befreit mikrochirurgisch den Nerven.

 

Loge-de-Guyon-Syndrom

Dieses seltene Kompressionssyndrom hat ähnliche Symptome wie das Sulcus- ulnaris-Syndrom im Bereich der Hand, die Einengung liegt aber am Eintritt des Nerven in die Hohlhand auf der Kleinfingerseite. Auch hier ist die mikrochirurgische Dekompression die Therapie der Wahl bei schweren Fällen.

 

Tarsaltunnelsyndrom

Das Tarsaltunnelsyndrom bezeichnet ein Kompressionssyndrom im Bereich des Innenknöchels des Fußes. Beschwerden treten vor allem bei Belastung im Vorfuß  auf. Hier ist ebenso eine Dekompression möglich.

Unsere Behandlungen